Das Wetter in Nordfriesland zeichnet sich im wesentlichen durch seine beständige Wechselhaftigkeit aus. Die klimatischen Bedingungen führen einerseits zu kühlen Sommern, andererseits sind milde Winter der Regelfall. Das Reiseklima in Nordfriesland befindet sich in einer gemäßigt warmen, seeklimatischen Zone. Im Jahresdurchschnitt fallen 53 mm Niederschlag in der Region, wobei die Inseln und die Marsch eindeutig weniger Niederschlag als die Schleswigsche Geest erhalten. Der regenreichste Monat ist der November mit 16 Regentagen.
Aber auch Sonnenanbeter kommen besonders in Küstennähe auf ihre Kosten. In den Sommermonaten scheint die Sonne durchschnittlich 7 Stunden am Tag und die Temperaturskala erreicht in dem Zeitraum von Juli und August Werte bis zu 19 Grad Celsius.
Das führt zu den Wassertemperaturen, die im August im Schnitt bei 17 Grad Celsius den Besucher zu einem Bad in der Nordsee animieren können.
Nirgendwo sonst in Deutschland erreicht der Wind eine so hohe Geschwindigkeit als in Nordfriesland. Die Spitzengeschwindigkeit beträgt ca. 7 m/s. Das Wetter in Nordfriesland fordert vom Besucher für längere Ausflüge eine wetter- bzw. windfeste Kleidung. Der vorwiegend aus west-, südwestlicher Richtung wehende Wind gibt dem Reiseklima in Nordfriesland einen maritimen Charakter. Dazu bringt die frische Meeresbrise den Küstenregionen eine hohe, aber kaum empfundene Luftfeuchtigkeit; jedoch trägt der hohe Salz-, Jod- und Aerosolgehalt in der Luft zu mehr Wohlbefinden bei und ist bei den Kurgästen sehr gefragt.
